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“Zukunft des Geldes” – Ein Rückblick auf zwei Tage mit Top-Referenten





12. Mai 2026

Diese Rettungszone wird dauerhaft zu Beginn jedes Blogbeitrags eingerichtet, da unsere etablierten Medien am Erhalt unseres
EINZIGEN GESETZLICHEN ZAHLUNGSMITTELS
scheinbar kein Interesse haben.
Aber lesen Sie selbst:
Das Schweigen der Medien

“Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht”
Bertold Brecht

Leiten Sie das gerne weiter!

 

Es fehlen nur noch wenige Unterschriften, dann steht die Bargeld-Petition von Hansjörg Stützle bei 350.000 Unterzeichnungen. Damit hat sie eine Größe erreicht, mit der sie wahrgenommen wird.
“Etablierte Politiker sind bereit, mit uns in Austausch zu treten” schreibt Hansjörg dazu in seinem jüngsten Newsletter.

Darin möchte er Ihnen Einblicke in die aktuellen Entwicklungen geben – biddeschön:
Vom E-Euro, der die Aufmerksamkeit der Politiker bindet, bis zum Termin in Straßburg zur Petitionsübergabe

Lesenswert, da der Newsletter einige Aspekte enthält, auf die ich weiter unten ebenfalls eingehen werde.

Bitte unterzeichnen Sie die Bargeld-Petition von Hansjörg Stützle:
zur Bargeld-Petition
ES IST WICHTIG!
DANKE!


 

– – – – – – – – – – – – – – – – – – – 

 

Liebe Leserinnen und Leser
von
“Finanzen ohne Fachchinesisch”
und
“BG-Info”

 

 

Kennen Sie das: Man liegt morgens im Bett, liest etwas auf LinkedIn und sitzt zwei Stunden später in der Goethe-Universität in einer Tagung?

So geschehen am Freitag letzte Woche, als ich das Programm zu dieser Veranstaltung gesehen habe:
Studentische Tagung: Zukunft des Geldes

Mit-Organisator David Braun hat mir erzählt, wie es zu dieser Veranstaltung kam:

Die Veranstaltung war hinsichtlich der Referenten auf jeden Fall top besetzt! Mal schauen, ob ich mit dem ein oder anderen in den nächsten Wochen noch ein Interview führen kann.

Einiges möchte ich aber schon heute mit Ihnen teilen – in chronologischer Reihenfolge:

So fand ich es zum Beispiel sehr interessant, dass sich die Dozentin und Buch-Autorin Barbara Brandl zwar als überzeugte Kartenzahlerin outete, …

… allerdings selbst erstaunt war, welche Vorteile von Bargeld sie im Zuge der Recherche für ihr Buch entdecken konnte:

Co-Pierre Georg berichtete im Rahmen seines Vortrages “Das Problem mit Bitcoin” über mehrere Aspekte, die ich bisher so noch nicht auf dem Schirm hatte.

So wusste ich zum Beispiel nicht, dass die Begrenzung auf “21 Millionen Bitcoin” aus dem Black Jack kommt, da Bitcoin ursprünglich entwickelt wurde, um Transaktionen im Glücksspiel-Umfeld abzuwickeln:

Auch mit der hohen Kosten-Intransparenz beim Kauf und Verkauf von Bitcoin hatte ich mich bisher noch nicht beschäftigt – im Aktien- oder Devisenhandel würde man hier wohl am ehesten vom “Spread zwischen Geld- und Briefkursen” sprechen:

Und welches Risiko daraus resultieren könnte, wenn das Geschäftsmodell des wohl bekanntesten Marktteilnehmers mal nicht mehr wie gewünscht funktioniert, dürften wahrscheinlich auch die wenigsten Bitcoin-Fans so auf dem Radar haben:

Die Frage Bitcoin als Zahlungsmittel? hatte ich ja kürzlich schon mal gestellt. Mit maximal 7 Transaktionen pro Sekunde bei Bitcoin sehe ich diese Frage mit dieser Folie mal als beantwortet an:

Und auch andere Argumente der Bitcoin-Community wurden kritisch beleuchtet:

Das letzte “Problem mit Bitcoin” lasse ich einfach mal so unkommentiert für Sie stehen – laut der Auskunft des Referenten habe es dazu in diversen Vorlesungen auch schon Tränen unter den Zuhörern gegeben:

Anschließend sprach Jens Reich von der Deutschen Bundesbank zum Digitalen Euro. 
Auf meine Frage nach Heike Winter antwortete er: “Ja, das ist meine Chefin.”
Sie erinnern sich – nein, Sie erinnern sich nicht – an Heike Winter, weil ich sie nicht namentlich genannt hatte. Aber das macht ja nix, kann ich ja jetzt machen.

Frau Winter hatte ich in dieser Ausgabe zitiert:
Digitaler Euro – Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten

Und zwar in dieser Passage:

Was mich fast am meisten gewundert hat: Dass man sich seitens der Referenten scheinbar gewundert hat, dass überhaupt kritische Fragen in dieser Art gestellt werden.

Die Antwort auf all diese Fragen – sinngemäß:
“Ja, das wird technisch alles möglich sein – aber es ist nicht geplant. Was in 30 Jahren einmal sein wird, das wissen wir heute natürlich noch nicht. Wenn Sie das alles aber nicht wollen, dann müssen Sie halt schauen, dass Sie zukünftig die Parteien wählen, die das alles in Ihrem Sinne handhaben.”

Damals stand ich wohl ein wenig auf dem Schlauch, denn die einzig richtige Frage dazu hätte wahrscheinlich Hansjörg Stützle gestellt: “Ja welche Partei sollen wir denn dann wählen?”

Hier ab Minute 15:14:

Aber das nur nebenbei.

So richtig viel Neues gab es in Herrn Reichs Vortrag für mich nicht, bemerkenswert fand ich allerdings seine Antwort auf meine Frage zu dieser Folie:

Als erster Punkt auf der linken Seite steht da ja:
Status als gesetzliches Zahlungsmittel im gesamten Euroraum – sowohl für den Digitalen Euro als auch für Bargeld*

Ich weiß ja nicht, wie Sie das sehen, aber für mich ist da das Thema Bargeld eindeutig mit einem Sternchen versehen. Und zwar NUR das Thema Bargeld.

Unter diesem Sternchen ist dann rechts unten zu lesen:
*Verordnungspaket der EU-Kommission beinhaltet den Vorschlag, auch den Status von Bargeld als gesetzliches Zahlungsmittel auf EU-Ebene zu regeln.

AUCH den Status von Bargeld als gesetzliches Zahlungsmittel zu regeln.”
Beim Digitalen Euro ist das also scheinbar alles schon eingetütet. Oder lese ich das falsch?

Für mich steht da also:
Der Digitale Euro wird auf jeden Fall gesetzliches Zahlungsmittel. Das ist gesetzt!
Bargeld? Schaumer mal.

An anderer Stelle sprach Reich vom Digitalen Euro als “Zwilling des Bargeldes”:

Diese semantische Vereinfachung kann man eigentlich nur dann benutzen, wenn man das, was Reichs Chefin vor drei Jahren gesagt hat, komplett ausblendet. Denn der Digitale Euro könnte laut ihr durchaus als Überwachungs- und Steuerungsinstrument missbraucht werden – zum Beispiel wenn die Menschen falsch wählen.

Bargeld wahrscheinlich eher nicht.

Daher die Frage:
Was hat sich seither geändert?
Die technischen Möglichkeiten des Digitalen Euro? Oder die Semantik der Bundesbank?

Und dann: Mal gesetzt den Fall, der Digitale Euro wird tatsächlich gesetzliches Zahlungsmittel, Bargeld aber nicht. Wie wäre das denn dann diese “Zwillings”-Formulierung? 

Also ich als Anlageberater hafte ja für das, was ich meinen Kunden so erzähle. Wie ist das denn bei einem Bundesbanker?

Aber egal, ich bin ja nur interessierter Zuhörer.

Lesen Sie einfach mal weiter, vielleicht gibt es ja weiter unten einen Hinweis.

Als ich die scheinbare Ungleichbehandlung von Bargeld und Digitalem Euro angesprochen habe – was ja dieser “Zwilling”-Formulierung deutlich widerspricht -, antwortete Herr Reich auf jeden Fall lediglich, dass das ja zusammen in dieser Dingsbumskonferenz entschieden würde.

Der Ausgang dort ist allerdings – wie oben bereits angedeutet – ungewiss.

Wie formulierte es Hansjörg Stützle in dem oben verlinkten Newsletter:

E-Euro bindet die Aufmerksamkeit der Politiker
Wir nehmen wahr, dass die EU-Abgeordneten im Währungsausschuss voll auf den E-Euro fokussiert sind. Für die Digital-Euro-Verordnung brachten sie über 1500 Änderungsvorschläge ein, für das Bargeld knapp 200. 
Derzeit laufen die Verhandlungen, damit im Juni ein Kompromiss zustande kommt.
Die große Gefahr ist, dass die Politiker alle Kapazitäten für den E-Euro einsetzen und am Ende keine Zeit und Energie bleibt, um die Bargeldverordnung zu diskutieren und zu verbessern. Und dass schlussendlich der einfache Weg gegangen wird, einen löchrigen Vorschlag für die Bargeldverordnung durchzuwinken. 
Dies könnte z.B. bedeuten, dass Nahverkehrsbetriebe und staatliche Stellen weiterhin Bargeld ablehnen dürfen und die Bargeldabschaffung fortsetzen können. Es ist so wichtig, dass die Parlamentarier hier nachbessern.

Also jetzt mal ehrlich: Klingt das für Sie wie eine geplante Gleichberechtigung von Bargeld und Digitalem Euro?

Na ja, entscheiden Sie selbst.

Was ich auf jeden Fall super fand war die Tatsache, dass der ehemalige Wirtschaftsweise Prof. Dr. Peter Bofinger ein Interview mit mir gemacht hat zum Thema Digitaler Euro, welches ich hier sehr gerne einstelle.
Hören Sie bitte genau hin: Er unterscheidet Bankengeld und Zentralbankgeld bezüglich seiner Sicherheit sehr klar in “Geld erster Klasse” und “Geld zweiter Klasse”:

Und um das Fachchinesisch jetzt auch noch komplett wegzulassen, hier eine ganz einfache Erklärung der unterschiedlichen Geld-Arten:

1.
Kontoguthaben bei einer Bank = Bankengeld = “Geld zweiter Klasse”,
da Kontoguthaben kein gesetzliches Zahlungsmittel ist, sondern lediglich der Anspruch auf die Herausgabe des einzigen gesetzlichen Zahlungsmittels: Bargeld.
Hat Ihre Bank ein Problem, hat vielleicht auch Ihr Geld ein Problem!
In der Eurozone gibt es übrigens etwa acht mal so viel Kontoguthaben wie Bargeld – sollte man in dem Zusammenhang vielleicht auch wissen.
Haben Sie Ihr Geld in bar, ist eigentlich immer alles klar, denn:

2.
Bargeld = Zentralbankgeld = “Geld erster Klasse”,
da es derzeit unser EINZIGES GESETZLICHES ZAHLUNGSMITTEL ist!
Sein absolutes Alleinstellungsmerkmal: Es kann völlig anonym verwendet werden!
Ob Bargeld gesetzliches Zahlungsmittel bleibt, hängt scheinbar von dieser Dingsbumskonferenz ab.

3.
Digitaler Euro = Zentralbankgeld = “Geld erster Klasse”,
das allerdings in Bezug auf Anonymität und Kontrollmöglichkeiten mißbraucht werden und dadurch bei zukünftigen Regierungen erhebliche Begehrlichkeiten wecken könnte. 
Ein Risiko, das von den Befürwortern des Digitalen Euro bei der öffentlichen Diskussion nur allzu gerne nicht so ausführlich besprochen wird – so zumindest mein Eindruck.

Wie Politiker reagieren, wenn die Menschen beginnen, ihr “Geld zweiter Klasse” in “Geld erster Klasse” umzutauschen – sprich: ihr Geld von ihrem Konto abzuheben -, sehen Sie im folgenden Video. Geschehen in der Lehman-Krise 2008, die Älteren unter Ihnen werden sich erinnern:

Was Finanzminister Steinbrück einige Jahre später zu diesem Auftritt sagte, finden Sie hier:
Bargeld-Petition

Und damit zurück zur Tagung:

In der anschließenden Podiumsdiskussion wurde nämlich auch das Thema Bargeldabschaffung gestreift – und auch relativ schnell ins Reich der Verschwörungstheorien verbannt. 

Da sich später herausgestellt hat, dass unter den Diskutanten teilweise weder das Arbeitspapier des IWF zur Bargeldabschaffung noch die Münzgeldprüfverordnung bekannt war, durch die die Bargeldnutzung – völlig ohne Not – seit 2015 erheblich künstlich verteuert wird, stelle ich hier auch nochmals meine beiden Newsletter-Ausgaben dazu ein:

Münzgeldprüfverordnung im Urlaub

Mike auf Korfu vom IWF überrascht
Wie der IWF die Bargeldabschaffung plant

Und da auf dem Flyer zur Veranstaltung auch das “Netzwerk Plurale Ökonomik” genannt wurde, hier auch nochmal die Einschätzung von apl. Prof. Dr. Dr. Helge Peukert, der sogar sehr klar von einer “Salamitaktik zur Abschaffung des Bargeldes” spricht. Er ist einer der führenden Köpfe in der Pluralen Ökonomik – ab Minute 6:16:

Ergänzend dazu hier auch noch Peukerts Text zu dem ganzen Themenkomplex, in dem er unter anderem seine Verwunderung zum Ausdruck bringt, dass der SWR ein bargeld-freundliches Video mit ihm einfach so von seinem YouTube-Kanal genommen hat:
Der digitale Euro und die Abschaffung des Bargeldes:
Unbegründete Angstmache oder berechtigte Befürchtungen?

Wenn Sie diese Dinge genauso wichtig finden wie ich: Leiten Sie diesen Newsletter bitte weiter!

 

Passend zu den Erlebnissen vom ersten Tag begann der zweite mit dem Thema Sprache. Bezüglich der Geldpolitik diene sie in erster Linie dazu, Zusammenhänge zu verschleiern und dadurch Machtstrukturen zu festigen:

Insbesondere der Prozess der Geldschöpfung würde “beschwiegen”:

Es ging sehr intensiv um Kommunikationstechniken gegenüber der Öffentlichkeit …

… wenn zum Beispiel die Inflation als “Problem von uns allen” beschrieben wird, obwohl sie ärmere Menschen viel härter trifft als vermögende …

… oder wenn Veränderungen im Geldsystem regelmäßig als “Fortschritt” beschrieben werden, während sie tatsächlich eher zum Erreichen irgendwelcher politischen Ziele dienen sollen:

Wieso musste ich bei dieser Folie eigentlich gleich an den Vortrag zum Digitalen Euro vom Vortag denken? Na ja, Sie werden es erahnen …

Und diese Folie nehme ich gleich nochmal zum Anlass, darauf hinzuweisen …

… dass Sie als Leser die weitere Verbreitung eines Finanz-Newsletters “ohne Fachchinesisch” doch deutlich ernster nehmen sollten!

Dazu passend begann die Deutsche Bundesbank ihren Vortrag zum Thema Nachhaltigkeit anschließend mit einer Folie zum Klimawandel und einer Grafik, die die Veränderung der globalen Durchschnittstemperatur seit 1880 darstellt, …

… während zum Beispiel die Tagesschau zur Bewertung der Gesamtsituation deutlich längere Zeiträume betrachtet:

Ist die Bundesbank da etwa selbst in die Falle der Miß- und Desinformation getappt – Punkt 4 in der Auflistung rechts?

Und vor Allem: Wer entscheidet denn, was Miß- und Desinformation ist, und was nicht?
Darum ging es am Donnerstag zuvor bei dieser Buchvorstellung:
Norbert Häring: Buch Präsentation und Diskussion: “Der Wahrheitskomplex”
Dazu demnächst mehr in “Finanzen ohne Fachchinesisch”.

Und damit wieder zurück zum Vortrag der Bundesbank:
Auf einer Folie, in der die Entwicklung der Schadensfälle durch Naturkatastrophen seit 1975 dargestellt wurde, erfolgte die Illustration anhand der für die Schadensregulierung erforderlichen Beträge in US-Dollar. Wenn man den Panikfaktor etwas vergrößern will, lässt man bei einer solchen Darstellung einfach die Inflation weg – dann wird nämlich die Kurve steiler. Was in dieser Grafik auch geschehen war, soweit ich das erkennen konnte.

Auch Effekte wie die Überbauung von Flußufern aufgrund von Zentralisierungsentwicklungen und der wachsenden Erdbevölkerung oder Ähnliches müsste bei einer solchen Statistik eigentlich herausgerechnet werden, da dadurch bei Überschwemmungen heute Schäden entstehen, die es in dieser Form vor 50 Jahren wahrscheinlich noch nicht gegeben hätte.

Insofern: Traue keiner Statistik, die … na ja, Sie wissen schon.

Leider war ich für ein Foto in diesem Falle nicht schnell genug, aber vielleicht kann ich die Folien ja nachliefern.

Die Referentin war dann leider recht schnell weg. Ich hätte gerne noch ein par Worte mit ihr gewechselt.

Sehr erquicklich fand ich den spontan eingeschobenen Kurz-Vortrag von Sebastian Neitsch, der sich mit einem meiner Lieblingsthemen beschäftigte: Ungleichheit.

Zunächst beschäftigte er sich mit der Anzahl der Himmelskörper, die in den letzten Jahrzehnten ins All geschossen wurden:

Den Hauptakteur dabei kennen wahrscheinlich die meisten von Ihnen – es ist der Milliardär Elon Musk:

Der Anteil von Menschen wie ihm am globalen Gesamtvermögen hat – gemessen an ihrem Anteil am globalen Einkommen – in den letzten Jahrzehnten stetig zugenommen. So würden heute weniger als 60.000 Menschen knapp 40 % des globalen Einkommens zufließen:

Insbesondere der Anteil der Super-Super-Superreichen am globalen Vermögen hat sich in den letzten Jahren enorm beschleunigt …

… was nicht zuletzt daher kommt, dass man in dieser Vermögensklasse von eher sinkenden Steuersätzen profitiert:

Mit dem Referenten Sebastian Neitsch konnte ich im Anschluss dieses Gespräch führen:

Wenn Sie Anfang Juni in Dresden sind, würde ich Ihnen unbesehen auf jeden Fall mal diese Veranstaltung empfehlen, an denen sowohl der Referent und seine Partnerin als auch die Organisatoren der letztwöchigen Tagung mitwirken:

Ergänzend hier auch noch meine in dem Gespräch erwähnte Newsletter-Ausgabe zum Thema Ungleichheit, in der ich mich mit einigen Ursachen beschäftige:
Globale Ungleichheit – It’s a miracle

Abgeschlossen wurde die Tagung mit einer Podiumsdiskussion zum Thema “Verteilungskonflikte, Klima, Staatsfinanzen”, bei der ich die ganze Zeit an ein Spielfeld denken musste, das uns allen zum Spielen zur Verfügung gestellt wird. 

Um das Spielfeld herum verläuft ein Holzzaun, der an seinen vier Ecken an Holzpfeilern festgenagelt ist. Diese Holzpfeiler sind die Universitäten.

Mit zu diesem Gedanken beigetragen hatte meine Frage an eine Referentin zum Thema Nachhaltigkeit, ob denn bei dieser ganzen Diskussion in den diversen Expertenzirkeln auch mal die Grundzüge unseres wachstumsbasierten Geld- und Wirtschaftssystems hinterfragt würden. Die Antwort war zunächst mal ein längeres Grübeln. Scheinbar also nicht so richtig, schließe ich mal daraus.

Dabei ist doch gerade unser Geldsystem durch seinen Wachstumszwang eben NICHT nachhaltig!

Vielleicht ist aber ja im Studentenkreis jemand, der meine Gesprächseinladung dazu mit Prof. Peukert an Luisa Neubauer weiterleiten möchte:
Fridays for Future!

Ich würde mich freuen!

Finale Frage:
Darf man eigentlich auch außerhalb dieses Spielfeldes denken? So wie es zum Beispiel Alexander Caspar getan hat?

Ihre Meinung würde mich interessieren:

 

 

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Passende Ansprechpartner finden Sie in meinem
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