Lösung
Das Beste, was ich an Lösungsansätzen für unser Geld-Problem bisher gehört habe, kam von Christoph Pfluger:
Hyper-exponentielles Bewusstseinswachstum, Kooperation und am Ende ein einfaches:
“Nein, nicht mit uns.”
Schauen Sie sich diese fünf Minuten bitte bis zum Ende an:
Insofern glaube ich, dass Michael Plein mit seinen Workshops zum Geld-Bewusstsein wohl am dichtesten an der tatsächlichen “Lösung” ist:
Aber wenn man nun das Problem erkannt hat, braucht es ja immer noch eine Umsetzung von etwas Neuem.
Den Chinesen reichte es zum Beispiel über zehntausend Jahre, ihre Schulden einfach auf Kreidetafeln zu schreiben, später auf Zettel, und diese dann beim Tod des “Schuldners” einfach zu verbrennen.
Prof. Franz Hörmann erklärt das hier sehr schön bei Beckmann in der ARD – ab Minute 3:05:
Die “Geldschöpfung” fand somit quasi direkt am Menschen auf dem Markt statt. Einfach so. Weil man sich einig war, konnte jeder sein eigenes “Geld schöpfen”.
Klingt es da aus Gesichtspunkten des Menschseins tatsächlich wie ein Fortschritt, wenn man heute mit einem Stapel Unterlagen bei einer “Bank” zu Kreuze kriechen muss, um um ein “Geld” zu betteln, welches diese im Anschluss daran mit nur wenigen Tastendrucken aus dem Nichts erzeugt?
Fragen Sie doch einfach mal Ihren Kreditberater, wo denn das Geld herkommt, das er Ihnen gutschreibt bei Kreditauszahlung. Ob er das überhaupt weiß. Es könnte sein, dass Sie da spannende Antworten bekommen.
Natürlich erfolgt besagte Gutschrift erst, nachdem irgendwelche unbeteiligte Dritte über Ihre “Kreditwürdigkeit” entschieden haben. Nach der Prüfung, ob Sie auch genug “Sicherheiten” haben, falls diese Luftbuchung schief gehen sollte.
Sagen Sie es mir, ob das für Sie wirklich nach Fortschritt klingt.
Alexander Caspar hatte zum Beispiel die Idee, dass das Geld doch einfach mit der Geburt eines Menschen entstehen könnte. Ohne Kredit. Und mit der Idee seiner “Maßwirtschaft” wollte er dafür sorgen, dass jeder Mensch mit genau diesem Geld bis zu seinem Lebensende vernünftig leben kann.
Kein Flaschen sammeln mehr zum Aufstocken der Rente. Einfach, weil die Menschen das so wollen. Einfach so, wegen des Bewusstseins der Menschen, dass dieser ganze menschenverachtende Quatsch eigentlich gar nicht sein muss.
Aus diesem Grund ist diese Geld-Idee auch mein bisheriger Favorit unter all den Geld-Ideen, die ich in den letzten Jahren kennenlernen durfte. Weitere Informationen finden Sie hier:
“Das Neue Geld” nach Alexander Caspar
Ansonsten gibt es natürlich eine Vielzahl an weiteren Gedanken, wie unser Geld-Problem gelöst werden könnte. Und hinter diesen Gedanken stehen Menschen, die sich dafür einsetzen.
Da diese Gedanken aber teilweise konträr sind, tut man sich bei der Lösungsfindung schwer. Zumal es natürlich auch Menschen gibt, die den Status Quo gerne beibehalten würden (hier am nächsten dran: Modern Monetary Theory – MMT).
Vielleicht ist es ja diesen Menschen auch zu verdanken, dass Geldsystem-Kritiker wie der oben gesehene Prof. Franz Hörmann inzwischen nicht mehr im Fernsehen zu sehen sind. Man weiß es nicht …
Manche sagen zumindest, der Status Quo wäre die Schlechteste von allen Varianten.
Es wäre schön, wenn es immer mehr da draußen gäbe, die bei diesem Thema aktiv mitdiskutieren können. Vielleicht kann ich ja dazu etwas beitragen.
Hier eine Übersicht über einige andere Lösungsansätze.
Man müsste die nicht mal erfinden, weil sie alle schon da sind:
Österreichische Schule der Nationalökonomie
Tauschwährung Livatu der Tanbunia-Bank auf der Südsee-Insel Vanuatu
RICH: Humane Marktwirtschaft (nach Haisenko)
Sie sehen: Es gibt keine “einfachen Lösungen”.
Hier hilft nur selbst informieren und der konstruktive Dialog.
Ein erster Schritt wäre ein Abonnement meines Unterstützer-Newsletters:
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