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Globale Ungleichheit – It’s a miracle





20. April 2026

Diese Rettungszone wird dauerhaft zu Beginn jedes Blogbeitrags eingerichtet, da unsere etablierten Medien am Erhalt unseres
EINZIGEN GESETZLICHEN ZAHLUNGSMITTELS
scheinbar kein Interesse haben.
Aber lesen Sie selbst:
Das Schweigen der Medien

“Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht”
Bertold Brecht

Leiten Sie das gerne weiter!

 

Seit vielen Jahren verfolge ich die NGO “Finanzwende” mit ihren Aktivitäten als “Gegengewicht zur Finanzlobby” – so steht es zumindest in ihrer automatischen Mailantwort.
Den Gründer Dr. Gerhard Schick, Ex-MdB für die Grünen, habe ich 2018 beim Kongress The Future Of Money“ persönlich kennengelernt. Er hatte damals gemeint, wenn ich ein paar Worte mit ihm wechseln will, kann ich ja mit ihm zur Bahn rennen, er wäre nämlich knapp dran. Gesagt – getan 🙂

Zwischendurch habe ich immer mal gedacht, dass die doch auch mal die Bargeld-Petition von Hansjörg Stützle unterstützen könnten. Etwas Rückenwind schadet ja nie.

Entsprechende Mails blieben aber leider unbeantwortet.

Was nun allerdings passiert ist, lässt mich doch etwas sprachlos zurück: Die “Finanzwende” wirbt für eine Petition für den Digitalen Euro! Das Argumentarium könnte dabei eigentlich direkt von der Bundesbank kommen – und was ich von diesen Argumenten halte, habe ich ja an dieser Stelle bereits mehrfach erklärt.

Einen wie ich finde sehr guten Artikel dazu hat die Welt geschrieben, auch mit sehr viel Hintergrundinformationen zum Digitalen Euro. Machen Sie sich einfach Ihr eigenes Bild:
Die NGO „Finanzwende“ schadet mit ihrer Kampagne denen, denen sie dienen will

Da passt es doch irgendwie, dass Hansjörg Stützle jüngst darüber informiert hat, dass er wegen der dauerhaften Verunglimpfung des Bargeldes Programmbeschwerde bei ZDF-Intendant Norbert Himmler erhoben hat.
Mehr dazu lesen Sie hier:
Wer kontrolliert den Faktencheck? Unsere Programmbeschwerde beim ZDF

Äääähhhh … was is hier eigentlich los bei uns?

Bitte unterzeichnen Sie die Bargeld-Petition von Hansjörg Stützle:
zur Bargeld-Petition
ES IST WICHTIG!
DANKE!


 

– – – – – – – – – – – – – – – – – – – 

 

Liebe Leserinnen und Leser
von
“Finanzen ohne Fachchinesisch”
und
“BG-Info”

 

 

Hatte ich eigentlich schon mal erwähnt, dass ich alle Queen-CDs habe:

Und alle Midnight Oil-CDs:

Und alle Live-CDs:

Und von den Ärzten zumindest einiges:

Damit die CDs nicht verloren gehen, stehen sie in diesem Schrank:

Eines der genialsten Geschenke meiner Ex-Frau, denn dieser CD-Schrank hat fast das Fassungsvermögen sämtlicher Einkaufszentren der Stadt!

Der Tand obendrauf ist übrigens zu verkaufen, wenn jemand Interesse hat …

Aber bleiben wir doch bei Queen, denn von denen ist mir dieser Tage dieses Lied durch den Kopf gegangen:

Denn ein Wunder scheint es ja schon zu sein, dass die globale Ungleichheit ständig wächst, obwohl das doch eigentlich keiner so richtig gut findet. Selbst die kürzlich erwähnten Milliardäre dürften es doch zumindest lästig finden, wenn irgendwelche zwielichtigen Gestalten vor ihren Luxus-Villen herumlungern, um Flaschen zu sammeln.

Zudem gibt es Organisationen wie die letzte Woche erwähnte Oxfam.

Wieso Initiativen wie Oxfam in Sachen Ungleichheit meiner Meinung nach nicht weiter kommen: Man möchte das Problem über die Steuern lösen.

Seit ich aber 2017 den Vortrag von Brooke Harrington gehört habe, frage ich mich ernsthaft: Wie soll das klappen?

In meinem Buch habe ich Folgendes über diesen Vortrag geschrieben:

Dr. Friedrich hatte ich übrigens erst kurz vorher im September 2017 bei diesem Vortrag kennengelernt:
Inequality and the Wealth Management Profession
Aus der Ankündigung:
“Acht Menschen besitzen so viel Vermögen wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung. Wie konnte es so weit kommen?”
Es ging in erster Linie um die Steuervermeidungsstrategien der Superreichen. Sehr interessant war das, so ein Superreicher muss nämlich noch nicht mal Gesetze brechen, um Steuern zu “sparen”. Er kauft sich einfach eine Südseeinsel samt Häuptling, lässt sich die dortige Steuergesetzgebung nach seinem Gusto zusammenzimmern, und anschließend fließen die Milliarden auf die Insel. Dem Häuptling lässt man für die gute Zusammenarbeit ein kleines “Trinkgeld” zukommen – gerne auch mal in 7- oder 8-stelliger Höhe. Und wenn die Summe passt, gibt es für den Sponsor auf Wunsch auch noch den passenden Reisepass dazu. So läuft das dort in diesen Kreisen.
Sie finden unter dem Link neben einigen Fotos von diesem Abend auch die Tonaufzeichnung des Vortrages der Soziologin Brooke Harrington und eine ausführliche Inhaltsangabe. Sie berichtete quasi live und in Farbe aus der Welt der Superreichen; einer Welt, “in der staatliche Regulierungen und Finanzgesetzgebung ihre bindende Kraft verliert.“ Harrington findet es wichtig, diese Vorgänge öffentlich zu machen. Daher auch die etwas ausführlichere Erwähnung an dieser Stelle.
Also: Absolut empfehlenswert!
Nach ihrem Vortrag habe ich Prof. Harrington auf die Umverteilungsfunktion des Zinses angesprochen und sie gefragt, wieso sie darauf nicht eingegangen ist. Daraufhin blickte sie mich mit großen Augen an. Sie hatte sich wohl noch nie damit beschäftigt. Auch spannend.
Für die Beantwortung meiner Mail zu diesem Thema am folgenden Tag hatte sie leider keine Zeit. Sie sei gerade am Umziehen zurück in die U.S.A., hat sie mir geschrieben. Schade eigentlich …

Für mehr Infos hier der Wikipedia-Eintrag von Brooke Harrington.

Wenn ich mich mit diesen Dingen beschäftige, fällt mir immer wieder der Spruch aus dem Kabarett-Programm von Volker Pispers ein:
“Der Kapitalismus lebt davon, dass er die Menschen blöd hält.”

Denn tatsächlich ist es wohl so, dass der Kapitalismus ein paar Tricks und Kniffe auf Lager hat, die der Normalsterbliche jetzt nicht so unbedingt auf dem Schirm hat. 

Ich würde da an dieser Stelle zunächst mal mit meinem jüngsten Erkenntnisgewinn angeben wollen, und zwar dem Gespräch mit Dr. Ulrich Kriese zum Thema “Bodenrente”:

Kannten Sie das?
Eigentlich unglaublich, über welche Dimensionen wir da reden.

Ist eigentlich brandaktuell, denn gerade im Moment denkt man ja über eine Erhöhung der Mehrwertsteuer nach, um die Staatsausgaben zu finanzieren. Das würde dann also alle betreffen, da dadurch die Preise steigen, also auch die ärmsten der Armen, die eh schon rumkrebsen.

Die Profiteure dieser Inflation, die Vermieter, kämen dagegen ungeschoren davon, ja können diese Inflation sogar noch als Argument benutzen, um die Mieten zu erhöhen und damit selbst zu profitieren. Und dann wundert man sich über die wachsende Ungleichheit.

Also … ich wundere mich ja nicht mehr …

Denn ich beschäftige mich mit solchen Mechanismen inzwischen ja schon länger. Zum Beispiel mit der Umverteilung über den Zins, die in diesem Film sehr gut erklärt wird:

Daher war dieser Film auch von Anfang an fester Bestandteil meiner Anlegervorträge.

Aber auch die Art und Weise unserer Geldschöpfung sorgt für Ungleichheit, und zwar durch den “Cantillon-Effekt”, hier sehr schön erklärt von Ronald Stöferle, einer der Autoren des “In Gold We Trust”-Reports – die wohl meistgelesenste Gold-Studie weltweit:

Hier auch noch der von Ronald Stöferle erwähnte Link mit einer Menge eindrucksvoller Grafiken zu den Entwicklungen und Verzerrungen, die sich nach der Aufhebung der Goldbindung des US-Dollar im Jahr 1971 ergeben haben – eine sehr reichhaltige Fundgrube, wenn man auf der Suche nach den Ursachen für die globale Ungleichheit ist:
WTF Happened In 1971?

Ob den Freddy Mercury dieses Thema auch so beschäftigt hat?
Keine Ahnung, zumindest singt er auch hier nochmal von Magie:

Der Vollständigkeit halber hier auch noch besagter Vortrag von Volker Pispers – sehr kurzweilig und absolut sehenswert:

Und damit es etwas versöhnlich endet, zum Abschluss eine Sequenz aus “Bohemian Rhapsodie” , dem wie ich finde grandiosen Film über Queen. Manche sagen, Brian May sieht im Film viel echter aus als in echt 😅

Und dann – Sie wissen ja:

 

 

 

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Passende Ansprechpartner finden Sie in meinem
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