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Michael Plein: Zukunftsfähiges Wirtschaftsdenken





Ein Bildungsangebot unter dem Dach der BG-Akademie.

Das Ziel der BG-Akademie ist es, alternativen Geld-Ideen und Wirtschaftsmodellen zu mehr Sichtbarkeit zu verhelfen.
Für die Inhalte sind ausschließlich die Gast-Dozenten verantwortlich.

 

Michael Plein hat in den letzten rund 10 Jahren sein eigenes Wirtschaftsmodell entwickelt.
Er nennt es “Zukunftsfähiges Wirtschaftsdenken”.
Mein Vorschlag für einen Werbeslogan wäre:
“Tausche Burnout gegen Glück.”
Aber machen Sie sich Ihr eigenes Bild.

Michael erklärt sein Wirtschaftsmodell anhand von 12 Begriffen, aufgeteilt in 3 Blocks:

1. Block:

Begriff 1: Unternehmen

Ein Gespräch zwischen Thomas Jörder und Michael Plein: Plein präsentiert sein zukunftsweisendes Wirtschaftsmodell für die BG-Akademie. Das Modell basiert auf der These, dass die aktuelle wirtschaftliche Instabilität keine Systemkrise, sondern eine Bewusstseinskrise ist, die durch ein neues Verständnis zentraler Begriffe gelöst werden kann. Plein strukturiert sein Modell in zwölf Begriffe, wobei er zunächst die Begriffe Unternehmen, Arbeit, Wirtschaft und Geld neu beschreibt. 

Er visualisiert ein Unternehmen als kreisförmiges Modell, in dem der Unternehmer im Zentrum zwischen den Polen der kreativen Idee und dem materiellen Produkt vermittelt. 

Ziel dieses Ansatzes ist eine bedürfnisorientierte Wirtschaft, die sich von reinem Profitdenken löst und die individuelle Entfaltung des Menschen in den Mittelpunkt stellt. 

Texte zur Vertiefung:

Grundbegriffe: Unternehmen, Arbeit und Wirtschaft
https://www.freiheitsprozess.de/texte/kreative-weltwirtschaft/grundbegriffe

Transformation – erst denken, dann machen
https://www.freiheitsprozess.de/texte/kreative-weltwirtschaft/transformation

Alle Texte zum Freiheitsprozess:
https://www.freiheitsprozess.de/texte

 

Begriff 2: Arbeit

In diesem Video der BG-Akademie definiert Michael Plein den Begriff der Arbeit von Grund auf neu und grenzt ihn deutlich vom reinen “Job” ab. Während Jobs oft aus reiner Notwendigkeit zum Geldverdienen ausgeübt werden und von vielen als sinnlos empfunden werden (sogenannte “Bullshit Jobs”), ist wahre Arbeit eng mit der eigenen Berufung und der Entfaltung des inneren, individuellen Potenzials verbunden.

Anhand einer detaillierten Skizze an der Kreidetafel entwickelt Plein ein Wirtschaftsmodell, das das gängige Profitdogma hinterfragt und ohne Gewinnstreben auskommt. In diesem zukunftsfähigen Modell sind Unternehmer davon befreit, Geld verdienen zu müssen, und können sich stattdessen darauf fokussieren, Menschen mit den passenden Fähigkeiten für eine sinnvolle, gemeinsame Aufgabe zu finden. Jeder Tätige soll dabei ein volles Einkommen erhalten, das nicht nur das reine Überleben sichert, sondern ein gutes Leben und die bestmögliche Entwicklung der eigenen Fähigkeiten ermöglicht.

Darüber hinaus beleuchtet das Video das Zusammenspiel von Fähigkeitenstrom und Warenstrom. Ein zentraler Punkt ist dabei die völlig neue Betrachtung von Konsum: Konsumtion wird nicht als negative Verschwendung verstanden, sondern als sogenannte kreative Arbeit. Produkte wie beispielsweise eine Waschmaschine dienen dazu, uns von Notwendigkeiten zu befreien, um Zeit und Raum für unsere eigene Entwicklung zu schaffen. Konsum hat somit den einzigen Zweck, unsere Fähigkeiten zu erhalten, zu erneuern und zu erweitern.

Texte zur Vertiefung:

Grundbegriffe: Unternehmen, Arbeit und Wirtschaft
https://www.freiheitsprozess.de/texte/kreative-weltwirtschaft/grundbegriffe

Transformation – erst denken, dann machen
https://www.freiheitsprozess.de/texte/kreative-weltwirtschaft/transformation

Alle Texte zum Freiheitsprozess:
https://www.freiheitsprozess.de/texte

 

Begriff 3: Wirtschaft

In diesem dritten Teil der Reihe zum zukunftsfähigen Wirtschaftsdenken widmet sich Michael Plein dem Begriff der Wirtschaft. Anhand anschaulicher Beispiele, wie der Herstellung einer einfachen Tafel Schokolade oder eines Bechers Joghurt, macht er deutlich, wie extrem vernetzt unsere modernen Produktionsprozesse sind. Er kommt zu dem faszinierenden Schluss, dass theoretisch jeder Mensch auf der Welt an der Herstellung eines jeden Produktes beteiligt ist.

Daraus leitet Plein das Prinzip der „universellen Zusammenarbeit“ ab: Alle Menschen arbeiten global zusammen, um das herzustellen, was jeder Einzelne braucht, damit dieser wiederum seine ganz individuellen Fähigkeiten entfalten und in die Gemeinschaft einbringen kann. Aus dieser tiefen Verbundenheit heraus beleuchtet Plein den modernen Trend zur Selbstversorgung sehr kritisch. Er bezeichnet den Versuch, sich aus dem weltweiten wirtschaftlichen Gewebe herauszunehmen, provokant als „asozial“, da man der Gesellschaft dadurch seine eigenen wichtigen Fähigkeiten vorenthält und eine völlige Unabhängigkeit ohnehin eine Illusion ist.

Darüber hinaus erklärt das Video das organische Zusammenspiel von Produktion und Dienstleistung. Maschinen werden dabei als „kristallisierte Fähigkeiten“ von Menschen betrachtet, die an andere Orte geliefert werden, um dort weiterzuwirken. Auch persönliche Dienstleistungen, wie die eines Arztes oder Handwerkers, sind zwingend auf industriell hergestellte Werkzeuge angewiesen, wodurch sich ständige Kreisläufe der gegenseitigen Unterstützung ergeben.

Texte zur Vertiefung:

Grundbegriffe: Unternehmen, Arbeit und Wirtschaft
https://www.freiheitsprozess.de/texte/kreative-weltwirtschaft/grundbegriffe

Transformation – erst denken, dann machen
https://www.freiheitsprozess.de/texte/kreative-weltwirtschaft/transformation

Alle Texte zum Freiheitsprozess:
https://www.freiheitsprozess.de/texte

 

Begriff 4: Geld

In diesem vierten Teil der Reihe zum zukunftsfähigen Wirtschaftsdenken widmet sich Michael Plein dem wohl spannendsten Begriff: dem Geld. Dabei stellt er unser heutiges Verständnis radikal auf den Kopf und befreit das Thema von Mangel und Existenzangst.

Anstatt zu arbeiten, um Geld zu verdienen, dreht Plein den Prozess um: Menschen müssen zuerst ein volles, bedarfsdeckendes Einkommen erhalten, damit sie überhaupt in der Lage sind, ihre Fähigkeiten zu erhalten, zu entfalten und im Unternehmen sinnvoll mitzuarbeiten. Dieses Einkommen wird nicht kleinlich bemessen, sondern umfasst alles, was der Mensch für sein gutes Leben und seine Weiterentwicklung benötigt – vom Eigenheim bis zur Gesundheitsvorsorge.

Doch woher kommt dieses Geld? Plein skizziert ein System, in dem Geld als zinsfreier Kredit geschöpft wird – gedeckt durch das Vertrauen in die unbegrenzte menschliche Kreativität und die zukünftigen Fähigkeiten der Mitarbeiter. Das Geld fungiert in diesem Modell als vitaler Blutkreislauf und Informationsmedium. Es wird “geboren”, wenn ein Unternehmen den Kredit ausbezahlt bekommt, und es “stirbt”, sobald die hergestellten Waren vom Konsumenten gekauft und verbraucht werden.

Darüber hinaus beschreibt das Video klassische Wirtschaftsbegriffe völlig neu: Investitionen sind hier keine finanziellen Anlagen zur Gewinnmaximierung, sondern reine Buchwerte für gelieferte Produktionsmittel zwischen Unternehmen. Subventionen beschreiben den solidarischen, emotionsfreien Ausgleich von Überschüssen und Unterschüssen innerhalb eines Netzwerks von Firmen. Egoistisches Gewinnstreben wird völlig überflüssig, da bereits im Vorfeld dafür gesorgt wurde, dass alle Beteiligten das haben, was sie brauchen

Texte zur Vertiefung:

Freies Geld: Geldkreislauf und Buchgeldschöpfung
https://www.freiheitsprozess.de/texte/kreative-weltwirtschaft/freies-geld

Assoziation: kreditieren, investieren, subventionieren
https://www.freiheitsprozess.de/texte/kreative-weltwirtschaft/assoziation

Wirtschaftliche Assoziation kurz erklärt
https://www.freiheitsprozess.de/texte/kreative-weltwirtschaft/assoziation-kurz

Alle Texte zum Freiheitsprozess:
https://www.freiheitsprozess.de/texte

 

2. Block – geplant:

Begriff 5: Kredit
Begriff 6: Investition
Begriff 7: Subvention
Begriff 8: Assoziation

 

3. Block – geplant:

Begriff 9: Gewinn
Begriff 10: Eigentum
Begriff 11: Einkommen
Begriff 12: Kapital