Bitcoin als Zahlungsmittel?
5. März 2026

Diese Rettungszone wird dauerhaft zu Beginn jedes Blogbeitrags eingerichtet, da unsere etablierten Medien am Erhalt unseres
EINZIGEN GESETZLICHEN ZAHLUNGSMITTELS
scheinbar kein Interesse haben.
Aber lesen Sie selbst:
Das Schweigen der Medien
“Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht”
Bertold Brecht
Leiten Sie das gerne weiter!
Es ist das Bargeld,
das mich an der Bar hält!

Foto aufgenommen in der
Gaststätte “Zum weißen Lamm”, Heiligkreuzsteinach
Bitte unterzeichnen Sie die Bargeld-Petition von Hansjörg Stützle:
zur Bargeld-Petition
ES IST WICHTIG!
DANKE!
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Liebe Leserinnen und Leser
von
“Finanzen ohne Fachchinesisch”
und
“BG-Info”
Immer wieder wird Bitcoin als “die Lösung” angepriesen.
Die Frage ist: Die Lösung wofür?
Als Wertspeicher gegen Inflation? Wieso nicht, Bitcoin ist für mich ein Anlageinstrument wie Aktien oder Gold, mit allen Chancen und Risiken, Totalverlustrisiko inklusive.
Als universelles Zahlungsmittel für unsere Volkswirtschaften? Da habe ich so meine Zweifel, ehrlich gesagt.
Das Problem mit unserem aktuellen Fiat-Geld ist meiner Meinung nach, dass es “mit den Funktionen, die es erfüllen soll, etwas überfordert ist”, wie es Raimund Brichta hier so schön ausgedrückt hat:
Diese Funktionen sind – laut Definition der Deutschen Bundesbank:
Die Tauschmittelfunktion, die Funktion als Recheneinheit und die Funktion als Wertspeicher.
Die “Überforderung” rührt daher, dass es sich bei der Tauschmittel- und der Wertspeicherfunktion um zwei konkurrierende Funktionen handelt.
Ein Instrument, welches ich zum Speichern meiner Werte nutzen möchte, gebe ich eigentlich nur ungern her, um es gegen etwas einzutauschen. Denn dann sind ja meine Werte weg.
Daher spricht Raimund Brichta ja auch davon, ob es nicht vielleicht sinnvoll wäre, unterschiedliche Geldarten einzuführen mit unterschiedlichen Funktionen, damit diese Konkurrenzsituation aufgelöst werden kann.
In unserem Fiat-Geldsystem führt die Wertspeicherfunktion zum Problem, da sie zum “Horten” des Geldes führt, was ja in unserem System durchaus gewünscht ist, denken Sie nur an Themen wie Rücklagenbildung oder kapitalgedeckte Altersvorsorge. Kapitalbildung – und damit das Horten von Geld – gehört in unserem System einfach dazu.
Das Problem, das daraus entsteht, erkläre ich bei meinen Anleger-Vorträgen mit diesem Bild:

Geldvermögen, die sich außerhalb unseres Wirtschaftskreislaufes bilden (müssen), möchten sich vermehren und sorgen so dafür, dass immer mehr Geld dem Wirtschaftskreislauf entzogen wird.
Wäre das anders, wenn wir einen Bitcoin als Zahlungsmittel hätten?
Ich denke: Nein.
Denn auch mit Bitcoin wäre die Bildung von Kapital in unserem Geld- und Wirtschaftssystem eine Notwendigkeit.
Die Konsequenzen wären allerdings andere:
Während in unserem Fiat-Geldsystem immer neues Geld gedruckt werden muss, um die Wirtschaft mit Liquidität zu versorgen – siehe Grafik – neues Geld von oben -, was gezwungener Maßen zu Inflation führen muss, würde bei einem limitierten Zahlungsmittel wie dem Bitcoin der Wirtschaft schlicht und einfach mit der Zeit die Liquidität ausgehen, da sich alle Bitcoins außerhalb des Wirtschaftskreislaufes bei Menschen sammeln, die auf Kurssteigerungen warten und ihre Bitcoins daher einfach nicht mehr hergeben möchten. Unser Wirtschaftssystem – der Körper – wäre irgendwann blutleer – also ohne Geld -, wie das Felix Fuders wahrscheinlich ausdrücken würde.
Konsequenz: Tod.
Oder, um es einmal anders zu erklären:
Wieso sieht man auf der Strasse so wenige Ferraris?
Weil Ferraris so wertvoll sind, dass die Besitzer diese wahrscheinlich die meiste Zeit in der Garage stehen lassen und ihre Einkäufe lieber mit ihrem Zweitwagen erledigen.
KÖNNTEN sie mit ihrem Ferrari zum Einkaufen fahren? Na klar!
WOLLEN sie mit ihrem Ferrari zum Einkaufen fahren? Nein!
Und die Frage wird sein:
WOLLEN die Menschen mit einem Zahlungsmittel bezahlen, welches jeden Tag im Wert steigen könnte? WOLLEN sie heute ein Brot mit einer Menge Bitcoin bezahlen, für die sie morgen vielleicht zwei Brote bekämen?
Ich sage: Wahrscheinlich eher nicht.
Natürlich KÖNNTEN sie es, und es würde wahrscheinlich technisch auch funktionieren, aber sie WOLLEN es nicht!
Und wenn die Bitcoins mal alle gemined sind und anschließend verteilt an die Menschen, die nur auf Wertsteigerungen warten und deswegen nichts mehr her geben, dann steht jeder da mit seinem langen Gesicht und überlegt, womit man jetzt wohl bezahlen soll, weil es läuft ja nichts mehr um.
Es könnte sich also um eine so genannte Honey Trap handeln – vielleicht der Geheimdienste?
Schon seit sehr langer Zeit suche ich einen Bitcoin-Experten, der mir auf meinem YouTube-Kanal erklärt, dass es mit der Zahlungsmittelfunktion anders ist und ich einen Denkfehler mache.
Bisher habe ich noch keinen gefunden.
Wenn da einer ist: Bitte melden!
Vielen Dank!
Ich freue mich auf unser Video!
Apropos Geheimdienste: Am vergangenen Wochenende wurde ein Referent tatsächlich gefragt, ob der Bitcoin nicht vielleicht von den Geheimdiensten kreiert worden sein könnte.
Seine Antwort: Ich weiß es nicht, aber ich schätze die Chancen auf ein “Ja” viel größer ein als die Chancen auf ein “Nein”.
Insofern sollten Bitcoin-Besitzer vielleicht auch die Möglichkeit einkalkulieren, dass es ihnen irgendwann einmal genauso ergehen könnte wie diesem Herrn vor der Garage:
Aber das ist natürlich nur ein flüchtiger Gedanke.
Insofern – trotz aller Euphorie: Risikostreuung nicht vergessen!
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