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Modern Monetary Theory – MMT – Das halbe Monopoly!





9. April 2026

Diese Rettungszone wird dauerhaft zu Beginn jedes Blogbeitrags eingerichtet, da unsere etablierten Medien am Erhalt unseres
EINZIGEN GESETZLICHEN ZAHLUNGSMITTELS
scheinbar kein Interesse haben.
Aber lesen Sie selbst:
Das Schweigen der Medien

“Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht”
Bertold Brecht

Leiten Sie das gerne weiter!

 

In seinem letzten Newsletter veröffentlichte Hansjörg Stützle dieses Foto von den 600 Starter-Kits zu seiner Bargeld-Petition, die bei ihm abgefordert wurden:

Welch ein unfassbares Engagement!

Chapeau!!!

Seinen kompletten Newsletter mit allerlei aktuellen Informationen finden Sie hier:
Große Aktionen im April: Ein Blick hinter die Kulissen

Bitte unterzeichnen Sie die Bargeld-Petition von Hansjörg Stützle:
zur Bargeld-Petition
ES IST WICHTIG!
DANKE!


 

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Liebe Leserinnen und Leser
von
“Finanzen ohne Fachchinesisch”
und
“BG-Info”

 

 

Seit einiger Zeit ist auf meiner Homepage auf der Seite zur Modern Monetary Theory (MMT) dieses Video von MMT-Frontmann Maurice Höfgen zu finden:

Meine Vermutung ist, dass er damit Werbung für die MMT machen wollte.
Meine Befürchtung ist, dass das wohl so ziemlich nach hinten losgegangen sein könnte – trotz cooler Mütze.

Gesehen hatte ich das Video bei einem Anhänger der MMT auf meiner Lieblingsplattform LinkedIn. Scheinbar wollte der Kollege die MMT etwas populärer machen.

Ich bin in die Diskussion eingestiegen mit der Frage, ob denn die Mechanismen von Monopoly tatsächlich eine gute Grundlage für das Zusammenleben unter uns Menschen seien. Denn eigentlich weiß ja jedes Kind, wie ein Monopoly-Spiel ausgeht: Am Ende hat einer alles, alle anderen haben Schulden. Und so richtig Spaß bei der Sache hat am Ende wohl auch nur der eine, ja ich glaube, mich aus grauer Vorzeit sogar an Tränen verschuldeter Mitspieler*innen und außen zu erinnern.

Oh je was war da los anschließend.

NEIIIN, so könnte man das nun ja gar nicht sehen, am Anfang wäre das Spiel ja so wie die Realität, aber dann biegt das Spiel irgendwie ab, wann und wohin wisse man nicht genau, aber auf keinen Fall könne man sagen, dass die MMT zu Ungleichheit führt! Also auf KEINEN Fall!

So weit, so wenig argumentativ unterlegt.

Nächstes Thema: Währungsreform bei der MMT.
Ich glaube allerdings, das war dann eine andere Konversation mit einem anderen MMT-Anhänger, wobei die beiden sich zu kennen schienen – aber auf jeden Fall auch auf LinkedIn:

Derjenige meinte, bei der MMT wäre ewiges exponentielles Wachstum von Schulden und Vermögen natürlich möglich, weil die machen das da irgendwie alles ganz anders und besser und verwenden auch ganz andere Worte für dieselben Sachverhalte, auf jeden Fall gibt es keine Währungsreform, weil die MMT verhindert das.

Einmal mehr hatte ich zuvor mit diesem Artikel argumentiert, der in unserem Geldsystem ja eine Währungsreform sozusagen als “systemimmanentes Korrektiv” benennt, welches nach einigen Jahrzehnten am Ende benötigt wird – die meisten sprechen von sieben bis acht Jahrzehnten -, um die wild um sich wuchernden Schulden und Guthaben irgendwie wieder in den Griff zu bekommen:
Raimund Brichta auf ntv – Warum die Schulden verteufeln?

NEIIIN, da könne ja jeder kommen und irgendwas behaupten, diese Leute kennen sich doch gar nicht aus, usw. usf.

Meine Antwort: Okay, und die ganzen Menschen, die bisher bei meinen Vorträgen waren und meiner Argumentation gefolgt sind, inklusive einer ganzen Reihe von Geld-Experten, Kollegen und anderen Menschen aus der Finanzbranche? Nachzulesen hier:
Bisherige Veranstaltungen

NEIIIN, die haben bestimmt alle keine Ahnung, nur ich. Ich schick Dir mal zwei Videos, da wird das erklärt, die musst du dir angucken.”

Es kamen zwei Videos. 
Das erste auf Englisch: Das Problem mit der Umverteilung wurde überhaupt nicht angesprochen, und außerdem könne das mit dem Geldmengenwachstum ja ewig weitergehen, man müsse ja nur buchen.
So weit, so gut, so Thema verfehlt.

Noch lustiger war das zweite – Referent war ein Jungspund: 
“Stellen wir uns mal vor, wir hatten gerade eine Währungsreform. Und jetzt fangen wir an zu buchen und Geld und Schulden wachsen. Was sollte uns denn daran hindern, auf alle Ewigkeit weiter zu buchen und Geld und Schulden so wachsen zu lassen. Guck doch – geht doch.”

Meine Oma hat in solchen Fällen immer gesagt: “S’gäit sou long, bis ääns heilt!”
(es geht so lange, bis jemand heult).

Was der junge Mann nämlich überhaupt nicht hinterfragt hatte: Aus welchem Grund gab es eigentlich die Währungsreform, mit der er seinen Vortrag begonnen hat? Gründe? Welche Mechanismen haben dazu geführt? Kann so was wieder passieren? 
Nullinger!

Im Grunde hat der junge Mann eigentlich nur erklärt, dass es seit der letzten Währungsreform keine Währungsreform mehr gab. Subba!

Insofern freue ich mich ganz besonders auf meine Live-Diskussion mit Stefan Riße und Raimund Brichta, denn diese kam eigentlich genau durch dieses Thema MMT zustande, zu dem ich mit Stefan Riße vor längerer Zeit mal einen kurzen Austausch per Mail hatte. Bei einer Veranstaltung kürzlich hatte ich ihn nochmal darauf angesprochen und heraus kam am Ende besagtes Online-Event mit seinem Ex-Kollegen.

Ergänzend vielleicht ganz kurz zu den beiden Positionen:
Für Stefan Riße ist eine Währungsreform wohl kein realistisches Szenario, wenn ich das richtig verstanden habe, während Raimund Brichta dieses Szenario bereits vor über 10 Jahren ins Spiel gebracht hat – siehe Artikel oben.

Sie dürfen also davon ausgehen, dass es spannend werden wird!
Seien Sie dabei und diskutieren Sie auch gerne mit!
Weitere Infos finden Sie hier:
👉 22.04.26 – Riße – Brichta – Jörder live 👈

Und wenn Sie zufällig den Maurice Höfgen kennen: Leiten Sie ihm diese Info gerne weiter! Wäre doch klasse, wenn er selber etwas dazu sagen könnte!

Sein obiges Video sowie weitere Informationen zur MMT finden Sie hier:
Modern Monetary Theory – MMT

 

 

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Passende Ansprechpartner finden Sie in meinem
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