15. September 2026 – Internationaler Tag der Demokratie
Liebe Besucherin,
lieber Besucher,
schön, dass Sie hierher gefunden haben.
Zunächst einmal möchte ich mich ganz herzlich bei dem Demokratie Netzwerk Steinachtal und der Gemeinde Heiligkreuzsteinach für ihren Einsatz für unsere Demokratie bedanken!
In einer Demokratie werden neben den “drei Gewalten” Legislative, Exekutive und Judikative die Massenmedien als “vierte Gewalt” bezeichnet. Sie sollen die Bevölkerung informieren, damit jeder sich ein Urteil bilden kann. Den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten kommt dabei eine besondere Funktion zu.
Google weiß dazu Folgendes:
Gesetzliche Grundlage:
- Medienstaatsvertrag: Der Medienstaatsvertrag (früher Rundfunkstaatsvertrag) verankert den Programm- und Bildungsauftrag für Anstalten wie ARD und ZDF.
- Demokratische Funktion: Die Programme sollen als Medium der freien individuellen und öffentlichen Meinungsbildung wirken.
Da ich hier irgendwann einmal gewisse Defizite festgestellt habe, habe ich vor einigen Jahren begonnen, selbst journalistisch tätig zu werden. Gerade in Zeiten, in denen das internationale Säbelrasseln immer lauter wird, ist ausgewogene Information enorm wichtig. Daher nachfolgend eine Auswahl aus meiner Arbeit der letzten Jahre.
Haben Sie zum Beispiel mitbekommen, was unser Bundeskanzler kürzlich gesagt hat? Er will “den Krieg in der Ukraine verlängern”:
Aber haben Sie auch mitbekommen, was Navid Kermani gesagt hat? Der Schriftsteller hatte am 20. Juli auf Einladung des Verteidigungsministeriums zum Gedenken an den militärischen Widerstand gegen den Nationalsozialismus zu Rekrutinnen und Rekruten gesprochen. Er mahnte, das Grundgesetz und das Völkerrecht stünden über jedem Befehl. Deshalb hätten Soldaten im Ernstfall die Pflicht zur Befehlsverweigerung. Aber hören Sie selbst:
Und damit zurück zur Ukraine. Mein Freund David Schmid hat lange in Russland gelebt und hat noch heute gute Kontakte dort hin. Er erzählte mir kürzlich – sinngemäß:
“Thomas, eigentlich gibt es ja kaum eine Familie in Russland, die nicht im zweiten Weltkrieg jemanden verloren hat. Ist das Trauma nicht immer noch vorhanden? Und wie verhält es sich hier auf deutscher Seite?
NIE, NIE WIEDER KRIEG kann doch nur das alleinige Streben unserer Völker sein!

Wenn wir jetzt einen “deutschen Bundeskanzler” so reden hören – kann denn dies tatsächlich der Wille unserer Völker sein?”
Egal, welche Aussage von russischer Seite ich hier jetzt einstelle – irgendjemand wird kommen und mir erklären wollen, dass das alles russische Propaganda sei. Mag sein, kann ich nicht beurteilen.
Aber gestatten Sie mir zumindest den Hinweis auf diese Newsletter-Ausgabe vom letzten Jahr, in der ich eine Pressekonferenz mit Putin von kurz vor dem Ukraine-Krieg verlinkt hatte sowie das Buch “Die Einzige Weltmacht” des US-Militärstrategen Zbigniew Brzezinski, der darin bereits im Jahr 1997 die Bedeutung der Ukraine für Russland beschrieben hat: Lagarde und Putin – Digitaler Euro – Brisante Aufnahmen.
Und damit zu uns. Wie ist es denn bei uns? Keine Propaganda? Alles objektive und bestens recherchierte Informationen in den Nachrichten? “Das Erste, was im Krieg stirbt, ist die Wahrheit.” sagt man. Und das gilt wahrscheinlich für alle Seiten. Wie kann man denn überhaupt für Krieg sein, fragen Sie sich?
Nun, Krieg ist das beste Geschäft der Welt. Man verdient sowohl an der Zerstörung als auch am Wiederaufbau. Außerdem geht es in der Regel um Rohstoffe und Macht. Nur: Kein Feind – kein Krieg. Also brauchen wir einen Feind. So einfach ist das.
Ich hatte Anfang des Jahres mal diese Newsletter-Ausgabe dazu geschrieben: Krieg, Krieg, Krieg – und eine Friedensbuchhaltung. Unter anderem erklärt darin der Psychologe Prof. Dr. Rainer Mausfeld die Techniken, mit denen solche Dinge in einer Demokratie wie unserer salonfähig gemacht werden. Er spricht dabei von “Empörungsmanagement”.
Außerdem gibt es Menschen, die gar nicht hin müssen in den Krieg – lauschen Sie einfach Ursula von der Leyen:
Und damit komme ich auch zum Grund dieses Artikels: Eigentlich sollte ein solches Statement wie das von Ursula von der Leyen meiner Meinung nach in den Nachrichten kommen und nicht in einer Satire-Sendung. Und die Pressenkonferenz mit Putin gehört eigentlich auch in die Nachrichten. Zumindest bei den Öffentlich-Rechtlichen. Aber irgendwie scheinen das unsere Journalisten anders zu sehen.
Aus Gründen wie diesen habe ich vor einigen Jahren begonnen, selbst ein wenig journalistisch tätig zu werden. Weil ich ausgewogene Informationen wichtig finde für unsere Demokratie! Um sich selbst ein eigenes Bild zu machen, braucht es verschiedene Sichtweisen. Daher habe ich Ihnen nachfolgend einiges von meiner Arbeit der letzten Jahre zusammengetragen.
Beginnen möchte ich mit Gabriele Krone-Schmalz, die ich dieser Tage zusammen mit Markus Birnthaler beim “Festival der Meinungsfreiheit” des BSW in Magdeburg getroffen habe:

Im Jahr 2014 wurde die ehemalige Moskau-Korrespondentin der ARD beim ZDF noch mit den Worten zitiert, dass “dieses Assoziierungsabkommen die Ukraine zerreißt” – interessanter Weise auch damals schon in einer Satire-Sendung und nicht in den Nachrichten:
Erkennen Sie ein Muster? Interessant auch, wie damals über die Verbindungen in der deutschen Medienlandschaft mit Nato-freundlichen Lobbygruppen berichtet wurde. Und heute haben wir den Salat. Schauen Sie sich das Video ruhig komplett an! Inzwischen mussten die Herrschaften von der Anstalt ja glaube ich offiziell zurückrudern, obwohl sie den Prozess gegen Zeit-Herausgeber Josef Joffe damals gewonnen hatten, der den Beitrag sperren lassen wollte. Ich hoffe, dass ich demnächst persönlich mit Frau Krone-Schmalz sprechen kann.
Tatsächlich gesprochen habe ich zu Beginn des Ukraine-Konfliktes mit dem Journalismus-erfahrenen Psychologen Werner Gross über seine Einschätzung zur aktuellen Situation:
Wem 23 Minuten zu lang sind – der große deutsche Philosoph Horst Schimanski bringt es in 17 Sekunden auf den Punkt:
Passend zum Thema hier auch noch ein paar Originaltöne, die ich in unserer Medienlandschaft auch gerne mal gesehen hätte. Zunächst die Rede des US-Militärstrategen George Friedman (US-ThinkTank STRATFOR) aus dem Jahr 2015 über die Hauptangst der Amerikaner: Dass sich Russland und Deutschland zu gut verstehen. Und er referenziert dabei zurück bis ins Jahr 1871! Inklusive einem Nachschlag mit der ehemaligen US-Außenministerin Condoleezza Rice:
Die komplette Rede finden Sie hier: Stratfor George Friedman.
Oder die zwei Reden der US-Präsidenten Dwight D. Eisenhower und John F. Kennedy, die bereits vor über 60 Jahren vor Gefahren für die Demokratie durch einen “Militärisch-Industriellen Komplex” und eine “weltweite, rücksichtslose Verschwörung” gewarnt haben. Kennedy schloss seine Rede mit einem Appell an die Presse, durch eine freie und weitestgehend unzensierte Berichterstattung den Menschen Hilfe, Kraft und Beistand dafür zu geben, selbst frei und unabhängig zu werden.
Am 22. November 1963 wurde er erschossen:
Das Video finden Sie auch in dieser Newsletter-Ausgabe, zusammen mit alten Zeitungsausschnitten von meinem Großvater zur Abstammung von Eisenhowers Vorfahren aus meinem Elternhaus und einen Video zu Techniken der Kriegs-Propaganda: Die Verschwörungstheoretiker aus Eiterbach.
Weitere Originaltöne gefällig? Hier die ehemalige US-Außenministerin Madeleine Albright zu 500.000 toten Kindern während des Irak-Kriegs:
Oder eine andere ehemalige US-Außenministerin – Hillary Clinton – über den Tod von Gaddafi:
Ich stelle das einfach mal hier ein. Bilden Sie sich einfach Ihre eigene Meinung.
Und wo wir gerade bei Originaltönen sind hier auch noch die Frage, ob Deutschland in Sachen Ukraine überhaupt eigenständig und souverän handeln kann. Das hier sagte unsere ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel einmal zum Thema deutsche Souveränität und Friedensvertrag:
Aber nun zurück zu Magdeburg. Dort erfuhr ich von der BSW-Spitzenkandidatin Dr. Claudia Wittig von den aktuellen Bemühungen des Verfassungsschutzes in Sachen Staatstrojaner:
Wussten Sie das?
Wenn Sie das Nachlesen wollen: Ich habe Frau Dr. Wittig um einen entsprechenden Link gebeten, liefere ich dann über meinen Newsletter nach. Wenn Sie das interessiert, können Sie hier kostenfrei abonnieren:
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Ebenfalls in Magdeburg getroffen habe ich den Datenanalysten und Publizisten Tom Lausen, der unter anderem Mitglied der Enquete-Kommission im Bundestag zur Aufklärung der Vorkommnisse während der Corona-Pandemie war:
Seine Ausführungen vor dem EU-Parlament hatte ich kürzlich auch im Newsletter. Beginnend bei Minute 17:58 erläutert er zum Beispiel sehr detailliert, wie im Jahr 2020 der erste Lockdown zustande gekommen ist – nämlich unter Umgehung unserer demokratischen Institutionen -, aber er erzählt an anderer Stelle auch von seiner Analyse zu den Horror-Bildern aus Bergamo 2020 und was von diesen seiner Meinung nach zu halten ist. Er war mit seinem Team tatsächlich vor Ort und hat dort Gräber gezählt.
Gehört meiner Meinung nach auch in die Nachrichten. Aber nun gut, jetzt haben Sie es eben hier:
Apropos Corona und Ukraine: Wissen Sie noch, wie schnell damals die Themen gewechselt haben in den Medien? Plötzlich war Corona weg und es gab nur noch Putin im Fernsehen. Ich weiß noch, wie wir damals gewitzelt haben, ob die Soldaten in den Schützengräben denn keinen Sicherheitsabstand halten müssen.
Wie geht so was, frage ich mich.
Wenn Sie wissen möchten, wie so eine Nachrichtenauswahl abläuft: In Magdeburg konnte ich auch mit Alexander Teske sprechen, der 21 Jahre bei der ARD beschäftigt war, sechs Jahre davon bei der Tagesschau in dem Team, welches die Themen auswählt. Sein Buch: Inside Tagesschau:
Hier auch noch mein in dem Gespräch erwähntes Interview mit Joana Cotar, die für die AfD im Bundestag gesessen, die Partei dann aber verlassen hat. Ihrer Meinung nach werden weder die AfD noch die parlamentarische Demokratie als solche uns retten:
Um den Themenkomplex abzuschließen hier auch noch mein Interview mit dem investigativen Journalisten Norbert Häring, der sich in seinem Buch “Der Wahrheitskomplex” auf die Suche gemacht hat, wo denn die “Wahrheit” gemacht wird, die uns so tagtäglich präsentiert wird, und was von den sogenannten “Faktencheckern” zu halten ist:
Auch ihn habe ich in Magdeburg getroffen und konnte mit ihm und meinem “Deutschland zahlt bar”-Partner Conrad Heckmann über das Thema Bargeld sprechen – wobei uns beim Ton die Technik scheinbar einen kleinen Streich gespielt hat:
Und damit kann ich wunderbar überleiten zu unserer neuen Homepage, die vor Kurzem online gegangen ist – schauen Sie einfach mal rein:
Markus vom Foto mit Frau Krone-Schmalz oben lädt Sie dort mit seiner Schwester Eva zu unserem Video-Wettbewerb ein …
… und selbstverständlich werden Sie dort auch von Conrad und mir begrüßt:
Zum Abschluss kann ich Sie nur ermutigen: Glauben Sie nicht alles, was in der Glotze kommt, und tun Sie was für unsere Demokratie. Sie hat es dringend nötig!
Und es ist gar nicht so schwer. Stellen Sie die richtigen Fragen wie zum Beispiel der mutige Herr aus dem Video oben an Frau Merkel. Oder praktizieren Sie einfach mal ein bisschen “zivilen Ungehorsam”. Zum Beispiel so wie die Band “Jas” kürzlich im ZDF – einfach mal ein anderes Lied gespielt als geplant. Mutige junge Menschen – sensationell:
Also:
Tun Sie was,
wir schaffen das!
Den Anfang könnten Sie zum Beispiel an besagtem Stand machen:
15. September 2026
15 – 18 Uhr
Marktplatz Heiligkreuzsteinach
Für mehr Infos einfach hier klicken: hier.
Wenn wir darüber reden sollen, kommen Sie gerne hin – oder zu meinem “Finanztalk Mallorca”:
Wenn Sie diese Informationen wichtig finden, leiten Sie den Link bitte weiter!
DANKE!
Ihr / Euer

Thomas Jörder
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