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    “Finanzen ohne Fachchinesisch”
    – der Unterstützer-Newsletter –

    31. März 2022

     

     

    Liebe Unterstützerinnen,
    liebe Unterstützer,

    bei uns in der Finanzbranche gibt es eine schon viele Jahre andauernde Diskussion:

    Was ist besser:
    Honorarberatung oder Provisionsberatung?

    Wenn Sie mich fragen: Es hängt eher davon ab, ob Sie einen anständigen Berater finden, als davon, wie Sie ihn bezahlen. Aber das ist natürlich nur meine persönliche Meinung.

    Aber wussten Sie, dass eine Honorarberatung unter Umständen deutlich teurer sein kann als eine Provisionsberatung?

    Das liegt daran, dass ein Honorar vom Kunden bezahlt wird und somit der Mehrwertsteuer unterliegt. Im Unterschied dazu werden Provisionen wie der Ausgabeaufschlag und die Vertriebsfolgeprovision bei Investmentfonds direkt vom Produktanbieter an den Berater ausgezahlt – ohne Abzug von Mehrwertsteuer. Genau wie das Honorar werden dabei auch diese Kosten im Verlauf des Beratungsprozesses dem Kunden gegenüber transparent offengelegt.

    Dazu hier zwei Beispiele:

    Möchte ein Berater einen Betrag von 1.000 € für seine Beratung verdienen, ergibt sich im Falle einer Vergütung über den Ausgabeaufschlag die folgende Vergleichsrechnung:

    Noch verrückter kann es bei einer Vergütung über die Vertriebsfolgeprovision werden.

    Die Vertriebsfolgeprovision erhält ein Berater von der Fondsgesellschaft für seine Fondsbestände – ebenfalls ohne Abzug von Mehrwertsteuer.

    Empfiehlt ein Honorarberater denselben Fonds wie ein Provisionsberater, so wird diese Vertriebsfolgeprovision nicht dem Berater, sondern dem Kunden gutgeschrieben – allerdings als Ertrag – und somit unter Abzug von Abgeltungssteuer. Das führt dann zu folgender Rechnung:

    Um diesem Problem entgegenzuwirken, gibt es für viele Fonds eine spezielle, kostengünstigere  Honorarberater-Tranche. Aber bei Weitem nicht für alle!

    Und nun? Sind Sie verwirrt?

    Ich frage mich: Wer denkt sich so etwas aus? Irgendwelche Bürokraten im stillen Kämmerlein? Oder ein Staat, der mehr Steuereinnahmen braucht? Man weiß es nicht …

    Eines dürfte jedoch sicher sein: Einfacher macht es die Entscheidung für eine Finanzberatung sicher nicht. Eher trägt es zur weiteren Verwirrung der Anleger und zur “kulturellen Aufspaltung” innerhalb der Finanzbranche bei.

    Oder ist das vielleicht sogar das Ziel?

    Bernd Senf, emeritierter Professor für Volkswirtschaftslehre an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, sprach zumindest in seinen Vorlesungen von einer bewussten “Ablenkung vom Wesentlichen” – unserem Geldsystem. Würde ja passen:

    Und während Bernd Senf in erster Linie vom Missbrauch des bestehenden Systems spricht, beleuchtet Bernard Lietaer, ehemaliger belgischen Zentralbanker, Hedgefondsmanager, Universitätsprofessor und Regierungsberater, das grundsätzliche Wesen unseres Geldsystems:

    So sei es zum Beispiel das Wesen eines zinsbasierten Geldsystems wie dem Unseren, dass sich innerhalb einer Gesellschaft das Geld an der Spitze der Pyramide konzentriert. Ein Effekt, den Sie an unserer heutigen Gesellschaftsstruktur deutlich ablesen können.

    Während zum Beispiel die Raumfahrt vor 50 Jahren noch ein Thema für Staaten war, konkurrieren heute einzelne Milliardäre medienwirksam darum, wer als Erster im All ist. Und die Welt schaut zu und wundert sich.

    Aber entscheiden Sie einfach selbst – und wenn Sie denken, mit diesem Thema sollten sich auch Ihre Freunde und Bekannte beschäftigen, leiten Sie diesen Newsletter gerne weiter.

     

    Sie wünschen sich eine Beratung zu diesem Thema?
    Passende Ansprechpartner finden Sie in meinem
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